Archiv für Februar 2008

Feueralarm!

28 Februar 2008

Der gestrige Feueralarm im Ångströmslaboratoriet hat erstens meinen Supervisor Gunnar zu schnelleren Bewegungen veranlasst als man ihn jemals für fähig halten würde (d.v.s.: sprang auf wie von der Tarantel gestochen und rannte um sein Leben), zweitens für einer kühlen Pause aller vor dem Gebäude versammelten Ångströminsassen gesorgt und drittens dazu geführt, dass ich glaub Thomas Marquart endlich mal in live gesehen hab, wenn auch nur aus der Entfernung.

Gebrannt hats Gerüchten zu Folge im Keller einer der vielen Gebäudekomplexe und irgendwelche Chemiker sollen ihre Finger im Spiel gehabt haben.

Reisepläne

24 Februar 2008

Alltag ist schön und gut, aber ich wär nicht ich wenns mich nicht schon wieder woanders hin ziehen würde. Nächstes Wochenende ist wieder eine Schiffsrundreise nach Tallinn geplant, gemeinsam mit Anna, die mich extra dafür besuchen kommt. Ich freue mich schon auf betrunkene alte Leute beim „Reise nach Jerusalem“-Spielen. (mehr…)

Grosse Köpfe in Uppsala

22 Februar 2008

Er ist überall: Im Namen des Universitätsgebäudes, auf den Tassen und T-Shirts, die man im Unishop kaufen kann, sein Sohn hängt als Porträt im Fikarum und die nach ihm benannte Einheit wird ohne Rücksicht auf SI-Standards bei jeder sich bietenden Möglichkeit genutzt: Anders Jonas Ångström. Ja, die Uppsalaner sind schon mächtig stolz auf ihre Exporte. (mehr…)

Pseudovoigt

18 Februar 2008

Ok, also das Ganze funktioniert so: Der Röntgenstrahl kommt durch den Spalt und trifft in einem Winkel Theta auf die Probe, wo er reflektiert wird. Der Strahl wird reflektiert und schliesst wieder den Winkel Theta mit der Probe ein. Das Licht fällt auf einen Detektor, der die Intensität aufnimmt. Unter verschiedenen Winkeln ist die Intensität unterschiedlich hoch und aus der Kurve, die sich ergibt, wenn man diese Intensitäten über den verschiedenen Winkeln aufträgt, kann man Rückschlüsse über Schichtdicke oder Oberflächenstruktur der Probe schliessen. Also kann man einfach gesagt mit etwas Licht etwas über den Aufbau des Stoffes rausfinden. (mehr…)

Sonntagnachmittag

18 Februar 2008

jagovandahls.jpg

by Cliff

Home, sweet home.

17 Februar 2008

Na, so richtig was Aufregendes zu erzählen habe ich nicht. Aber gerade sitze ich ganz entspannt an einem gemütlichen Sonntagabend bei Tee, Kerzenlicht und guter Musik in meinem warmen Zimmer, lasse das ruhige Wochenende ausklingen und fühle mich dabei rundum wohl. Den ganzen Februar und März teile ich mein Zimmer mit Sophie aus Australien und das klappt ganz wunderbar. Mein Praktikum ist etwas interessanter geworden – ich hab jetzt mein eigenes Projekt „x-ray diffraction on thin surfaces“, und bin schon voll der Pro im Umgang mit den Geräten. Abends kochen wir immer zusammen und am Wochenende wird gefeiert und alles Mögliche unternommen. So läuft mein Leben gerade dahin, und es tut mir eigentlich ganz gut, dass mal nicht so viel los ist. (mehr…)