Mondstuga – Der pflichtbewusste Bundesbürger und Tagesschau-Gucker wirds schon kennen: Die Schweden wollen jetzt ein Schwedenhaus auf den Mond schiessen. Meine Ansicht, dass die Schweden zu wenige echte Probleme haben und sich deswegen mit Unfug beschäftigen mag zwar voreingenommen sein, wird aber hier mal wieder bestätigt. Naja, schön für Schweden. (Danke Fiket für den Artikel)
Rauchen ist out – in Schweden gilt das Rauchverbot in öffentlichen Orten, Restaurants und Kneipen schon seit Juni 2005. Die Wege zu Raucherbereichen sind lang und umständlich, aber das ist nicht der einzige Grund, warum der Anteil Raucher in Schweden einen der Geringsten in Europa darstellt. Schweden ist auch das einzige Land in der EU, in dem Snus erlaubt ist. Das ist eine Art Tabak, die, lose oder in kleinen Teebeutelchen, unter die Oberlippe geklemmt wird, von wo aus sich das Nikotin im Blut verteilt. Ziemlich eklig find ich und auch nicht gesünder als Rauchen, aber wenigstens schadets nur dem Anwender selbst und nicht auch seinen nicht-nikotinabhängigen Mitmenschen.
Leitungswasser wird in so manchen deutschen Haushalten als ungesund verschrien und stattdessen kistenweise teures Mineralwasser angeschleppt. In Schweden macht man sich zum Glück nicht abhängig von Evian und Co., sondern trinkt Wasser zu jeder Mahlzeit und dazwischen auch. Noch dazu kostenlos, ein Krug Wasser und Gläser stehen in den meisten Cafés und Kneipen irgendwo rum. Sehr luxuriös auch der Wasserbecherspender in jeder Unitoilette, der wie auch der Seifenspender, Papierhandtuchspender und die Klopapierrolle nie leer ist. Nicht nur im Vergleich mit den Toiletten in der Zentralmensa im Neuenheimer Feld (ihgitt!) bemerkenswert!
30 März 2008 um 5:01 |
[...] rauchenkann nicht verstehen, warum man überhaupt etwas gegen Raucher > unternimmt. Das hab ich mich auch schon gefragt. Antwort: 1.Die Regierung will etwas für die Volksgesundheit tun. Woahahahah! Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Das wäre das erste mal das sich einer um das Volkswohl sorgt. Warum denn ausgerechnet beim Rauchen? Es gibt zig gefährlichere Stoffe die zuerst angegangen werden müssten – z.B. Aspertam. Das kann`s also nicht sein. Antwort: 2.Die Raucher verursachen zu hohe Kosten im Sozialsystem. Das Gegenteil ist de Fall. Raucher sterben – wenn sie denn an Lungenkrebs sterben, was ja nur die hälfte tut – früh. Ungefähr dann wenn sie aufhören in die Krankenkassen einzuzahlen. Das spart enorme Kosten. Gerade ältere Menschen die 3 mal die Woche beim Artzt sind (oft weil das leider ihr einziger Ansprechpartner ist) und 2 mal im Jahr im Krankenhaus kosten ein vielfaches. Klingt jetzt zynisch, ist aber so. Insgesamt gesehen ist der Raucher trotz Krebs und Raucherbein noch der billigste Patient für die Kassen. Darüberhinaus sterben die Leute in dem Moment wo sie Rente bekommen sollten, also eine Entlastung der Rentenkasse. Sollte eigentlich im Interesse der Regierung liegen. Des weiteren sorgen die Raucher und die Tabakindustrie für jede Menge Steuereinnahmen und Arbeitsplätze. Ich wüsste nicht, wie die Regierung die Verluste gegenfinanzieren soll wenn auch nur die Hälfte aller Raucher aufhören. Weshalb also werden diese massiven Kampagnen gefahren? Keine Ahnung! Aber hier etwas für die Verschwörer unter uns (übernehme keine Garantie für die seriösität der Theorie) Die Stoffe in den Zigaretten machen aufmüpfig! Klingt jetzt albern, aber der Raucher scheint als Untertan weniger manipulierbar, weniger massenmensch (obwohl, wenn ich mir so manchen Raucher ansehe), weniger beugsam und fügsam zu sein. Aufmüpfig eben. Eine paralelle Theorie besagt, daß Nikotion die Wirkung des Flours im Trinkwasser herabsetzt (ist bei uns überhaupt Flour im Wasser?), das die Menschen gefügig machen und ruhigstellen soll. Klingt alles ziemlich absurd in meinen Ohren. Hat das schon mal einer gehört? Gibts da irgendwelche Links? Joe [...]